Baustelleninfos

Hier wächst Berlin.

Das Schumacher Quartier nimmt Gestalt an – alle wichtigen Informationen rund um die Baustelle gibt es hier. 

 

 

Der Bau des Schumacher Quartiers bringt Veränderungen mit sich – auch für die umliegenden Nachbarschaften. Wir informieren über die Auswirkungen für die Nachbarschaft.

Wer baut im Schumacher Quartier?

Für die Umsetzung der Baumaßnahmen sind die jeweiligen Wohnungsbaugesellschaften verantwortlich, später auch weitere Akteure wie Baugruppen und Genossenschaften. Beim ersten Baufeld übernimmt diese Rolle die degewo, für spätere Baufelder die GESOBAU. Diese Wohnungsbaugeselleschaften ist in diesem Fall auch Ansprechpartnerinnen für Presseanfragen und projektbezogene Themen.

Kampfmittelräumung

Das komplette Gelände des neuen Schumacher Quartiers wird nach Kampfmitteln abgesucht – große Teile hiervon sind bereits vollständig beräumt. Auf Flächen späterer Bauabschnitte finden diese Arbeiten noch statt und werden vor Beginn der dortigen Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Eine kurzzeitige Evakuierung der Nachbarschaft kann im Einzelfall nicht ausgeschlossen werden – die Wahrscheinlichkeit hierfür ist aber gering.

So profitiert die Nachbarschaft

Mit dem Schumacher Quartier entsteht nicht nur ein neues Wohnviertel, auch die umliegenden Nachbarschaften profitieren. Neue Geschäfte, Cafés und Versorgungsangebote stehen allen offen. Die weitläufigen Grün- und Parkflächen des Quartiers sowie die angrenzende Tegeler Stadtheide sind frei zugänglich – ein Gewinn für alle, die in Tegel wohnen und den ganzen Nordwesten Berlins.

Häufige Fragen aus der Nachbarschaft

Mit Übernahme des Geländes im August 2021 begannen bauvorbereitende Maßnahmen, insb. Kampfmittelräumung. Nach der Beseitigung vorhandener Altlasten starteten 2022/2023 erste Tiefbaumaßnahmen für die technische Erschließung. Ebenso die Umbau- und Sanierungsarbeiten der Bestandsgebäude in der Urban Tech Republic. 2026 beginnt der Hochbau der ersten Wohnhäuser im Schumacher Quartier.

Wir rechnen mit einem Realisierungszeitraum für das Gesamtprojekt Berlin TXL von ca. 20 bis 30 Jahren.

Der ehemalige Flughafen Tegel ist eine Großbaustelle, was auch mit Auswirkungen für die Umgebung bzw. Nachbarschaft verbunden ist. Diese möchten wir so klein wie möglich halten und bitten zugleich um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen.

Im Gegenteil: Der Verkehr wird eher geringer und das Umfeld entlastet. Zum Vergleich: Zu den aktiven Zeiten des Flughafens Tegel waren jeden Tag mehr als 70.000 Menschen zum Flughafen unterwegs – über das Nadelöhr des Flughafen-Zubringers. Zukünftig werden in dem Gebiet bis zu 20.000 Menschen arbeiten und etwa 10.000 Menschen wohnen. Für Berlin TXL wurde außerdem ein innovatives Mobilitätskonzept erarbeitet.

Nach der Schließung des Flughafens Tegel können auf dem Gelände selbst und im weiteren Umfeld fast 30.000 Wohnungen gebaut werden, was die Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt erheblich entspannt. In Spandau und Reinickendorf gibt es zudem Überlegungen für Milieuschutzgebiete, um den Aufwertungsdruck nach der Schließung des Flughafens gering zu halten. Weiter greifen hier die Instrumente des Bundes (Mietpreisbremse). Für die Umgebung des Flughafenareals wurde außerdem das sog. ISEK (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) „Umfeld Berlin TXL“ erarbeitet. Ziel ist es, die Urban Tech Republic und das Schumacher Quartier möglichst gut mit den bestehenden Stadtvierteln rundherum zu vernetzen.

Weitere Fragen können Sie an folgende Adresse richten: