Konzepte, Planung & Nachweise

Wie wir unsere Aussagen belegen

Das Schumacher Quartier wird auf Grundlage konkreter Planungen, Fachgutachten und Konzepte entwickelt. Auf dieser Seite fassen wir die wichtigsten Ziele, Maßnahmen und Nachweise zusammen, auf die wir uns bei Aussagen zu Wasser, Energie, Mobilität, Biodiversität, Bauen und Wohnen beziehen.

Auf einen Blick

  • über 5.000 Wohnungen für mehr als 10.000 Menschen geplant
  • rund 46 Hektar Quartiersfläche
  • autoarmes Mobilitätskonzept mit Mobility Hubs und Sharing-Angeboten
  • Schwammstadt-Prinzip zur Regenwasserbewirtschaftung
  • Gebäude in Holzhybridbauweise mit hohem Holzanteil in der Tragstruktur
  • Biodiversitätsförderung durch Animal Aided Design und artspezifische Maßnahmen
  • Versorgung über ein LowExergy-Niedertemperaturnetz geplant

Wasser & Schwammstadt

Das Schumacher Quartier wird nach dem Prinzip der Schwammstadt geplant. Ziel ist es, Regenwasser möglichst vor Ort zurückzuhalten, zu verdunsten und zu versickern, anstatt es schnell abzuleiten.

Geplante Maßnahmen

  • Verdunstungsbeete in den Straßenräumen
  • Versickerungsmulden und Versickerungsrigolen
  • Regenwasserrückhaltung auf Quartiersebene
  • Gründächer auf ausgewählten Gebäuden
  • Überflutungsvorsorge für Starkregenereignisse

 

Nachweise

Die Angaben beruhen auf der  Ausführungsplanung zur Regenwasserbewirtschaftung der inneren Erschließung sowie dem Überflutungsnachweis bei einem 100jährigen Regenereignis des Schumacher Quartiers. Die Fachunterlagen dokumentieren unter anderem Verdunstungsbeete, Versickerungsmulden, Versickerungsrigolen, Gründächer und den Überflutungsschutz bei Starkregenereignissen. Bei Bedarf können Auszüge aus den zugrunde liegenden Planungsunterlagen eingesehen werden.

Energie

Für das Schumacher Quartier und die benachbarte Urban Tech Republic ist ein gemeinsames LowExergy-Energiekonzept geplant, welches die Green Urban Energy GmbH in unserem Auftrag umsetzen soll.

Geplante Komponenten

  • LowEx-Niedertemperaturnetz (ca. 20/40 °C)
  • Geothermie
  • Wärmepumpentechnologie
  • Abwärmenutzung aus Gewerbe und Technik
  • Photovoltaik
  • Smart-Grid-Steuerungssystem

 

Geplante Kennzahlen

  • Anteil erneuerbarer Energien > 80 % im Zielsystem
  • Primärenergiefaktor ca. 0,3

Nachweise

Bei Bedarf können das Energiekonzept für Berlin TXL sowie die aktuelle Konzeptdarstellung von Green Urban Energy eingesehen werden. Die Unterlagen enthalten Informationen zum LowExergy-Netz, zum Anteil erneuerbarer Energien, zu Geothermie, Wärmepumpen, Abwärmenutzung, Smart Grid und dem geplanten Energie-Marktplatz.

Mobilität

Das Schumacher Quartier wird als autoarmes Quartier entwickelt. Mobilitätsangebote sollen vor allem über ÖPNV, Radverkehr, Fußverkehr und Sharing-Systeme organisiert werden.

Geplante Maßnahmen

  • Mobility Hubs an den Quartiersrändern
  • Carsharing-Angebote
  • Bikesharing-Angebote
  • Vorrang für Fuß- und Radverkehr
  • reduzierter Stellplatzschlüssel gegenüber üblichen Wohnquartieren

Nachweise

Die Angaben beruhen auf der Charta Schumacher Quartier, den Mobilitätskonzepten für Berlin TXL sowie den aktuellen Projektbedingungen. Die Unterlagen beschreiben unter anderem Mobility Hubs, Sharing-Angebote, die Förderung von Fuß- und Radverkehr sowie Maßnahmen zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs. Zusammengefasst im Mobilitätskonzept für das Schumacher Quartier.

Biodiversität & Artenschutz

Die Quartiersentwicklung berücksichtigt Biodiversitätsförderung und Artschutzmaßnahmen von Beginn an. Grundlage ist unter anderem der Ansatz des Animal Aided Design.

Geplante Maßnahmen

  • Berücksichtigung ausgewählter Zielarten in der Freiraumplanung
  • Nisthilfen und artspezifische Habitatstrukturen
  • biodiversitätsfördernde Grünflächen
  • biosensitive Beleuchtung
  • Vogelschutzmaßnahmen bei Verglasungen
  • Biodiversitätskonzepte und Monitoring

Nachweise

Die Angaben beruhen auf dem Animal-Aided-Design-Gutachten, der Biodiversitätsstrategie sowie den standortspezifischen Vorgaben zu Artenschutz, Biodiversitätsförderung und biosensitiver Gestaltung. Die Vorgaben sind verbindlicher Bestandteil der Planung. Bauherren müssen die Berücksichtigung dieser Anforderungen im Rahmen der Genehmigungsplanung nachweisen; für die ersten Baufelder wurden entsprechende Nachweise bereits erbracht. Bei Bedarf können Auszüge aus den zugrunde liegenden Fachgutachten, Strategien und Planungsunterlagen eingesehen werden.

Holz & Bauen

Im Schumacher Quartier werden Gebäude in Holzhybridbauweise errichtet. Holz wird dabei mit weiteren Baustoffen kombiniert.

Geplante Maßnahmen

  • Einsatz nachwachsender Rohstoffe
  • Holzhybridbauweise in mehreren Baufeldern
  • Berücksichtigung von Kohlenstoffspeicherung im Baustoff Holz

Nachweise

Die Angaben beruhen auf der Holzbaustudie, den Projektunterlagen der ersten Baufelder sowie den Bewertungsunterlagen zum Einsatz von Holzhybridbauweisen. Die Dokumente beschreiben den geplanten Einsatz von Holz in der Tragwerkskonstruktion, die Berücksichtigung nachwachsender Rohstoffe sowie die projektbegleitende Bewertung von Kohlenstoffspeicherung und Treibhauspotenzialen. Bei Bedarf können Auszüge aus den zugrunde liegenden Studien und Bewertungsunterlagen eingesehen werden.

Wichtiger Hinweis

Viele der hier beschriebenen Maßnahmen und Kennzahlen beziehen sich auf Planungen, Zielsetzungen, Fachkonzepte, Gutachten oder aktuell laufende Umsetzungen. Sie stellen teilweise zukünftige Zustände dar und können sich im Zuge der weiteren Planung, Genehmigung und Realisierung verändern. Maßgeblich sind jeweils die aktuellen Planungs- und Genehmigungsunterlagen.